Entwicklung des Naturlehrgartens
Im Garten Nr. 74, dem sogenannten "Obstgarten" sollte neben der Laube auch wertvoller Obstbaumbestand entfernt werden. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Gartenfachberaterin, der guten Zusammenarbeit mit den ehemaligen Pächtern und vor allem unserem Vorstand konnte die Fällung wertvoller, alter und vitaler Baumbestände, darunter eine ca. 50 Jahre alte Birne, eine ca. 60 Jahre alte Kirsche und viele Äpfelbäume verhindert werden. Nach Einsatz mit schwerem Gerät und in enger Absprache mit dem Vorstand und der Gartenfachberaterin wurde der Garten in einen sehr guten Zustand versetzt, auf dem man nun weiter aufbauen kann.
Der Garten konnte natürlich nicht mehr verpachtet werden, da die riesigen Bäume kleingärtnerisch nicht mehr händelbar sind, aber ökologisch von unschätzbarem Wert für tausende Arten. Sie dienen als natürliche Klimaanlage, Schattenspender und filtern Feinstaub. Außerdem sind sie Rückzugsorte für Vögel, Insekten und Fledermäuse. Da war es naheliegend, daraus einen Naturlehrgarten zu machen, der dann auf andere Weise sinnvoll genutzt werden kann, so noch lange erhalten bleibt und zur Biodiversität, Klimaregulierung und Luftreinigung in unserer Anlage beiträgt. Die ebenfalls leer stehenden Gärten Nr. 92 und Nr. 94 wurden zu dem o.g. Garten dazu genommen.
Auf einer Fläche von knapp 1000 qm soll nun Schritt für Schritt ein lebendiges Paradies für einheimische Pflanzen und Tiere entstehen. Hier soll gezeigt werden, wie wichtig biologische Vielfalt und achtsamer Umgang mit der Natur sind. Und er soll Anregung und Inspiration für naturnahes Gärtnern sein!
An dieser Stelle ein Dankeschön an die Jungs der Baugruppe, die unermüdlich in der Anlage im Einsatz sind. Ganz besonderer Dank gilt den ganz fleißigen Helfern, die auch sonntags in "Heinzelmännchenmanier" im Naturlehrgarten die Hinterlassenschaften vergangener Pächter, hier in Form eines alten Schuppens, wegreißen. Ihr leistet großartige Arbeit, ohne die sich in der Anlage nicht so viel bewegen würde. 1000 DANK !!!
Mit dem Zukunftspreis der Sparkasse Chemnitz ist es ja nun leider nichts geworden, weil einfach viel zu wenig Leute für unser Projekt abgestimmt haben und wir es auch erst sehr spät erfahren haben. Versuchen wir es im nächsten Jahr eben wieder. Wir werden noch Fördermittel der Stadt Chemnitz beantragen, damit irgendwann mal noch Schautafeln und Sitzmöglichkeiten angeschafft werden können. Das meiste müssen wir in Eigenleistung stemmen, aber wenn viele mit anpacken, wird das schon.
Bei den Arbeitseinsätzen im Mai 2026 wurde noch sehr viel Müll aus dem NLG beseitigt und entsorgt und viele fleißige Hände haben mit angepackt.
Ein kleines engagiertes "Bauteam" hat sich zusammengefunden und angefangen, die Trockenmauer um das Wildblumenbeet aufzuschichten. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die ersten Meter der tollen Mauer können sich doch sehen lassen. Vielen Dank an die "Mauerbauer"!