Entwicklung des Naturlehrgartens
Im Garten Nr. 74, dem sogenannten "Obstgarten" sollte neben der Laube auch wertvoller Obstbaumbestand entfernt werden. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Gartenfachberaterin, der guten Zusammenarbeit mit den ehemaligen Pächtern und vor allem unserem Vorstand konnte die Fällung wertvoller, alter und vitaler Baumbestände, darunter eine ca. 50 Jahre alte Birne, eine ca. 60 Jahre alte Kirsche und viele Äpfelbäume verhindert werden. Aus diesem Grund konnte der Garten natürlich nicht mehr verpachtet werden, da die Bäume kleingärtnerisch nicht mehr händelbar sind, aber ökologisch von unschätzbarem Wert für tausende Arten. Sie dienen als natürliche Klimaanlage, Schattenspender und filtern Feinstaub. Außerdem sind sie Rückzugsorte für Vögel, Insekten und Fledermäuse. Da war es naheliegend, daraus einen Naturlehrgarten zu machen, der dann auf andere Weise sinnvoll genutzt werden kann, so noch lange erhalten bleibt und zur Biodiversität, Klimaregulierung und Luftreinigung beiträgt.